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Warum man TTIP stoppen muss

Das Transatlantische Freihandelsabkommen, kurz TTIP ist ein zurzeit diskutiertes Abkommen zwischen der EU und den USA. Ziel ist es die europäischen und schließlich auch deutschen Standards und die Amerikanischen einander anzupassen, das Wirtschaftswachstum zu förden und die Kosten für exportierente Unternehmen zu senken. Aber genau da liegen auch schon die Probleme: Kleine und regionale Unternehmen werden mit den Preisen der US Großkonzernen nicht mithalten können und schließlich pleite gehen. Und wir müssen uns fragen wollen wir unsere Standards wirklich an die amerikanischen anpassen? Wollen wir leckere Chlorhühnchen essen? Wollen wir Unmengen an Lebensmitteln die mit dem in den USA so populären High-fructose-corn-sirup gesüßt sind? Fructose klingt ja erstmal ganz gesund so nach Früchten ... bestehen tut er jedoch aus Maissirup. Er fördert Übergewicht, in Experimenten mit Mäusen die mit ihm gefüttert wurden war die Sterberate doppelt so hoch und er steigert das Risiko an Bluthochzucker zu erkranken. Mit TTIP wird die Zuckerquote fallen und unsere Lebensmittelmarkt sich überzuckern. Käse enthält in den USA übrigens oft Holzbrei und Hamburger bestehen zu mehr als der Hälfte aus mit Ammoniak besprühten Abfall und Haut. Und Lachsliebhaber sollten in Zukunft auch an Gentechnik Freude finden. Genlachs muss wie so manch anderes nämlich nicht gekennzeichnet werden. Man kann also nur hoffen, dass das Unfairhandelsabkommen scheitert.

24.1.16 17:23, kommentieren

Der grüne Kaffee

Aluminiumkapseln schützten das feine Kaffeearoma, unbegrenzt wieder verwendbar sei das Material sowieso und außerdem führe seine Verwendung auf Grund des vergleichsweisem geringen Gewichts zu Einsparungen im Transport im Hinblick auf die Umwelt. So wirbt der weltweit führende Anbieter von Kaffeekapseln, Nespresso in seiner Nachhaltigkeitsinitiative 'ecolaboration'. Allerdings ist das geringe Gewicht des Aluminiums wohl kaum ein nachvollziehbares Argument, denn nach Schätzungen werden weltweit mindestens 8 Milliarden Kaffeekapseln verkauft und das pro Jahr. Geht man von einem realistischen Gewicht von nur einem Gramm Aluminium pro Kapsel aus, so ergibt dies eine Aluminium-Masse von 8 MILLIONEN Kilogramm! Ein enorm hoher Ressourcen- und Energieverbrauch ist die Folge. Kunden können ihren Aluminiummüll in die Nespresso-Boutiquen bringen, wo diese recycelt werden. Aber wer macht das schon? In Deutschland wohl niemand. Hier "dürfen" die Kapseln nun einfach am Grünen Punkt teilnehmen samt Kaffeesatz, welcher sogar noch, so hat sich herausgestellt, Brennstoffe liefert die gut für das Recycling sind. Müssen Verpackungen im gelben Sack nicht gereinigt sein? NEIN, nicht so die umweltfreundliche Nespressokapsel, mit ihrem scheinbar ganz besonderem Inhalt. SCHADE nur, dass sich Nestle die Ausnahme aus dem Dualen System erkauft hat..... Der treue Kunde, der den überteuerten Lifestyle zu leben und lieben gelernt hat, interessiert sich für all dies aber scheinbar herzlich wenig. Wer wirklich nach dem "grünen Kaffee" sucht sollte vielleicht doch lieber zu Tee umsteigen ( und zwar bitte lose oder in Beuteln) ! Ich finde vorallem grünen Tee sowieso viel leckerer. A bientôt Miss Worldsaver

12.1.16 18:30, kommentieren