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Der grüne Kaffee

Aluminiumkapseln schützten das feine Kaffeearoma, unbegrenzt wieder verwendbar sei das Material sowieso und außerdem führe seine Verwendung auf Grund des vergleichsweisem geringen Gewichts zu Einsparungen im Transport im Hinblick auf die Umwelt. So wirbt der weltweit führende Anbieter von Kaffeekapseln, Nespresso in seiner Nachhaltigkeitsinitiative 'ecolaboration'. Allerdings ist das geringe Gewicht des Aluminiums wohl kaum ein nachvollziehbares Argument, denn nach Schätzungen werden weltweit mindestens 8 Milliarden Kaffeekapseln verkauft und das pro Jahr. Geht man von einem realistischen Gewicht von nur einem Gramm Aluminium pro Kapsel aus, so ergibt dies eine Aluminium-Masse von 8 MILLIONEN Kilogramm! Ein enorm hoher Ressourcen- und Energieverbrauch ist die Folge. Kunden können ihren Aluminiummüll in die Nespresso-Boutiquen bringen, wo diese recycelt werden. Aber wer macht das schon? In Deutschland wohl niemand. Hier "dürfen" die Kapseln nun einfach am Grünen Punkt teilnehmen samt Kaffeesatz, welcher sogar noch, so hat sich herausgestellt, Brennstoffe liefert die gut für das Recycling sind. Müssen Verpackungen im gelben Sack nicht gereinigt sein? NEIN, nicht so die umweltfreundliche Nespressokapsel, mit ihrem scheinbar ganz besonderem Inhalt. SCHADE nur, dass sich Nestle die Ausnahme aus dem Dualen System erkauft hat..... Der treue Kunde, der den überteuerten Lifestyle zu leben und lieben gelernt hat, interessiert sich für all dies aber scheinbar herzlich wenig. Wer wirklich nach dem "grünen Kaffee" sucht sollte vielleicht doch lieber zu Tee umsteigen ( und zwar bitte lose oder in Beuteln) ! Ich finde vorallem grünen Tee sowieso viel leckerer. A bientôt Miss Worldsaver

12.1.16 18:30

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